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Gemeinde Karlskron  |  E-Mail: gemeinde@karlskron.de  |  Online: http://www.karlskron.de

 

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Letzte Änderung:
10.06.2021

Orgelinformation und Spendenaufruf für eine neue Orgel

Auf die Orgel, fertig, los! Packen wir’s an!
Alte Orgel

Wie Sie uns helfen können:

Jede Spende für die Orgel ist willkommen!

Konto: 3263843, Raiffeisenbank Karlskron BLZ 721 697 64

 

Für jede Unterstützung bei diesem großen Vorhaben sind wir sehr dankbar. Wir stellen Ihnen gerne eine Spendenquittung über Ihren Spendenbeitrag aus. Ein kurzes email pg.karlskron@bistum-augsburg.de reicht. Über die Entwicklung halten wir Sie mit weiteren Infos auf dem Laufenden.

 

Der ins Leben gerufene „Orgelförderverein St. Trinitas Karlskron e. V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen finanziellen Grundstock zur Beschaffung einer neuen Orgel für unsere Pfarrkirche bereitzustellen. Wir appellieren an alle Pfarrangehörigen Mitglied in diesem Verein zu werden.

 

Die Musik fließen lassen!

Harmonie der Stimme und des Klangs macht die Musik. Die echte Musik strömt aus dem Himmel, fließt durch unser Herz, durch unseren Körper und durch die Instrumente, die die Menschen erfunden und erzeugt haben. Die Musik ist ewig, der Klang aber ist zeit- und ortsgebunden und abhängig von den Instrumenten, die wir verwenden. Die Musik wird ewig bleiben und weiter bestehen, auch im Himmel, aber die Menschen und die durch Menschen erfundenen Instrumente werden vergehen. Sie müssen erneuert werden.

Das Musikwesen in Karlskron braucht dringend diese Erneuerung. Der Organist soll update und begeistert bleiben, das Musikinstrument soll sich durch ihn harmonisch bedienen lassen und die beiden zusammen sollen die Gemeinde begleiten und in eine himmlische, musikalische Stimmung bringen. Sie werden mir bestätigen, dass vieles Wünschenswerte bei uns fehlt. Da muss man zuerst mit dem Instrument beginnen, denn es steht zwischen dem Organisten und uns, der Gemeinde.

Wir alle sind wertvoll. Aber das Instrument, die Orgel, ist ein teuerer Schatz der Pfarrei. Unsere Orgel hat uns bei vielen Festlichkeiten begleitet – bei den fröhlichen und traurigen. Sie war Zeuge vieler Abschiedsfeiern. Nun zeigt und sagt sie, soweit sie es sagen kann, dass sie in der näheren Zukunft Abschied nehmen muss. „Menschlich“ sind auch Instrumente!

Der Gedanke über eine neue Orgel soll uns langsam zu beschäftigen anfangen. Einer, der die Musik liebt, beschäftigt sich immer wieder mit dem Klang, mit den Instrumenten und mit allem, was dazu gehört. Das Bedürfnis zum Singen weckt in uns Träume, Wünsche und Pläne.

Diese Broschüre beinhaltet dies alles als Ausdruck des gedachten und geträumten Anliegens und der Anregung für Sie, mit der Kirchenverwaltung, dem Pfarrgemeinderat und mit den sonstigen Gremien zu träumen, zu planen und zu unternehmen! Die echte Musik liegt in Geburtswehen!

Pater James Purathail (Pfarrer)

 

WIE ES WAR UND IST

Dass unsere Orgel alt ist, haben wir vermutet. Bewiesen hat das ein Gutachten aus dem Jahr 1993 durch Herrn Prof. Dr. Gert Völkl, Diözesanmusikdirektor, und eines neuen Gutachtens aus dem Jahr 1999 von Herrn Otmar Heinz, Organist und Orgelbauer.

Das Orgelwerk wurde 1897 von der Orgelbauanstalt Gebr. Hindelang aus Ebenhofen auf pneumatischen Kegelladen erbaut und umfasst 8 klingende Register auf 1 Manual und Pedal.

Die Orgel befindet sich in keinem guten Zustand. Aufgrund des Gutachtens von Herrn Otmar Heinz haben sich unsere Organisten im September 1999 mit einem Hilfeschreiben an Pater James gewandt:

Auszug aus diesem Schreiben:

„Das Spiel auf der alten Orgel stellt eine äußerste Zumutung dar. Orgelliteratur ist ohnehin nicht spielbar und wir sind jedes mal froh, wenn wir einen Gottesdienst ohne Störungen und Tonausfälle überstanden haben.

Dies ist jedoch langfristig keine Perspektive mehr und die durch diese unzureichende Orgel verschuldete liturgische Armut wirkt sich nachhaltig auch auf den Gottesdienstbesuch aus.

Wir bitten deshalb die zuständigen Gremien, sich mit der Planung einer neuen Orgel objektiv auseinanderzusetzen, zumal der akute Holzwurmbefall der alten Orgel ohnehin eine verzögerungsfreie Vorgehensweise erfordert.

Herbert Pukas - Josef Hartl - Bettina Walter-Heinz

WIE ES WERDEN SOLL

Mit dem Projekt „Neue Orgel“ hat die Pfarrgemeinde von St. Trinitas, Karlskron, einen Orgelausschuss beauftragt. Dieser Orgelausschuss ist mit Verantwortlichen für die Kirchenmusik an der St. Trinitas Kirche, Mitgliedern der Kirchenverwaltung, des Pfarrgemeinderates und der Denkmalpflege besetzt.

Wir, die Ausschussmitglieder, freuen uns, wenn wir Ihnen im nächsten Info ein Konzept für die neue Orgel vorlegen können.

Kirchenverwaltung St. Trinitas Pater James Purathail (Vorsitzender der Kirchenverwaltung)

Hermann Fackler (Kirchenpfleger)

Therese Bröde (stellvertretend für die Mitglieder der KV)

DIESE ARGUMENTE SPRECHEN FÜR EINE NEUE ORGEL

1. Die alte Orgel ist nicht in allen Teilen original erhalten. Eine Rekonstruktion des Originalzustandes steht in keinem finanziellen Verhältnis zum klanglichen Ergebnis, da die Anlage dieser Orgel in jeder Hinsicht durchschnittlich ist. Dorforgeln dieses Klangtypus sind noch in großer Zahl erhalten, so dass es sich hier nicht um ein seltenes oder gar außerordentliches Klangdenkmal handelt.

2. Der starke Befall von Holzschädlingen gerade in wind führenden technischen Teilen macht alle konservatorischen Bemühungen äußerst aufwendig und kostspielig, so dass die Rentabilitätsgrenze äußerst schnell erreicht ist.

3. Die alte Orgel gehört dem musikalischen Stil der Romantik an. Romantische Orgeln brauchen jedoch eine gewisse Größe, um ihre klanglichen Vorzüge zur Geltung bringen zu können. Kleine Dorforgeln, wie unsere in Karlskron, können daher das romantische Klangideal meist nur unzureichend wiedergeben.

4. Die Funktion einer Orgel soll sich nicht im Lied begleiten erschöpfen, sondern es sollte wenigstens ein Teil der reichen Orgelliteratur (z.B. Johann Sebastian Bach) darstellbar sein. Wegen der geringen Registerzahl und der ergonomisch unvorteilhaften Anlage des freistehenden Spieltisches ist in Karlskron derzeit Literaturspiel nicht möglich!

5. Aufgrund der kleinen Registerzahl mussten die bestehenden Register besonders laut intoniert werden, um den großen Kirchenraum akustisch füllen zu können. Dadurch klingt die Orgel relativ hart und entbehrt einer wünschenswerten, ästhetischen Klangqualität.

6. Als diese Orgel vor 102 Jahren gebaut wurde, war Karlskron noch eine kleine dörfliche Kolonistensiedlung. Inzwischen hat sich das Dorf zu einem großen Markt mit einer Mittelpunktsfunktion innerhalb des Donaumooses entwickelt. Deswegen wäre es eine herausfordernde kulturelle Aufgabe, eine der Größe und Bedeutung des Ortes entsprechende Orgel zu beschaffen.

Zum Vergleich:

Die alte Karlskroner Orgel hat nur 8 Register,

Pobenhausen besitzt immerhin 12 Register

und Adelshausen gar schon 17 Register!

Der Gottesdienstbesuch in Karlskron ist u. a. deswegen rückläufig, weil musikalisch auf dieser Orgel nichts „geboten“ werden kann trotz bestem Bemühens der Organisten.

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